Die Nächte über Hamburg sind … seltsam geworden.
Nichts, was die Bewohner bewusst wahrnehmen. Nichts, was sie wirklich benennen können. Nur diese seltsame Schwere. Ein unmerklicher Druck, der in der Luft liegt – der sich zwischen Gedanken und Ideen legt wie feuchter Staub auf altem Glas.
Einige bilden sich ein, die Stimmen um sie herum klingen dumpfer und leiser. Als würde die Stadt selbst nicht mehr zuhören wollen.
Während des Alltags fällt es dir nicht auf. Nur in den wenigen Momenten zwischen den routinierten Tätigkeiten.
Wenn sie in der U-Bahn sitzen und auf die Ankunft der nächsten Haltestation warten.
In diesen Momenten nimmt ihr Unterbewusstsein es wahr. Wie die Instinkte die Tiere vor einem Sturm oder einem drohenden Unheil warnen.
Und um so sehr sie sich auf dieses unbeschreibliche Gefühl konzentrieren, um so mehr entschwindet es aus ihrem Unterbewusstsein.
Die Lichter der Stadt flackern nicht. Und doch wirken sie falsch.
Das Unterbewusstsein der Hamburger Bewohner hat es schon eine ganze Weile gespürt. Es bahnt sich etwas an. Etwas… Gewaltiges. Etwas drohendes.
Die Verschwörung
In diesen Nächten sind einige Blutsverwandte unterwegs, um das drohende Unheil aufzuhalten. Und alle Fäden führen zum Prinzen der Stadt. Zumindest wenn man den Worten des malkavianischen Blutes glauben schenken möchte.
Steht der Sturz eines einflussreichen Vampirs bevor?
Das Staffelfinale läutet eine dramatische Wendung in der Norddeutschen Domäne an. Was bleibt übrig, auf das die überlebenden Blutsverwandte ihre Herrschaft neu aufbauen können?